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Heute schon an Dich gedacht?

Selbstfürsorge

Wie oft erzählen mir gestresste Mütter, von Schlafmangel gezeichnet, dass sie noch nicht mal dazu kommen eine Tasse Kaffee zu trinken. Nicht dass bei mir genau dafür Raum und Zeit gegeben ist, die Belastungen und Anstrengungen des Babyalltags auszusprechen, so möchte ich gleichzeitig den Ball zurückspielen und hinterfragen: "Hast du wirklich keine Zeit, eine Tasse Kaffee zu trinken?"

Der Alltag mit Baby und Kleinkind ist in der Tat kräftezehrend. Das Gefühl der stetigen Fremdbestimmung durch angekündigte Bedürfnisse des Babys und den eigenen Ansprüchen an Dingen, die es im Alltag zu erledigen gilt, lassen nur wenig Raum und Zeit an sich selbst zu denken. Ist das wirklich so? Die erste Frage, die ich gerne in diesem Zusammenhang stelle, ist, wer hier gerade welche (An-)Forderungen stellt? Hierbei gilt es Erwartungen und Möglichkeiten abzugleichen. Die Grundbedürfnisse des Babys möchten bindungs- und beziehungsorientiert prompt bedient werden. Das ist richtig und wichtig!

Welche Dinge gibt es noch im Alltag, neben der Grundversorgung eines Babys, die eine Verschiebung nicht zu lassen? Neben einem Wasserrohrbruch oder einem brennenden Adventskranz möchte ich behaupten, dass alles andere warten könnte, wenn „wir“ denn andere Prioritäten setzen würden. Wie Wikipedia übersetzt, steht die Priorität für Akzentuierung, ein Schwergewicht oder eine Hauptbedeutung setzen. Im Rahmen des eigenen Wertesystems lohnt es sich also, diese vermeintlich lebenswichtigen täglichen Aufgaben einmal näher zu betrachten und gegebenenfalls neu zu bewerten.

Geht es um die alltägliche Hausarbeit, von Spülmaschine ausräumen, über Wäsche waschen oder staubsaugen, so möchte ich Dich einladen genau hier ein zu spüren, wem mit der Erledigung dieser Aufgabe Genüge getan wird. Das Bedürfnis, die Harmonie und Anerkennung durch Außen einzuholen, ist in uns durch unsere herkömmliche Erziehung tief verankert. Die Funktions- und leistungsorientierte Gesellschaft hat Generationen dazu geprägt, durch Leistung Liebe zu erfahren und darauf folgend das Bewusstsein für Selbstliebe eben damit zu verknüpfen. Welche fatalen Auswirkungen diese Handlungskette auf die Selbstwahrnehmung hat, zeigt sich im achtlosen Umgang mit uns selbst. Die eigenen Bedürfnisse werden oftmals komplett hinten angestellt. Der Anreiz bis zur völligen Erschöpfung zu funktionieren, um Anderen zu gefallen, hinterlässt eine co-abhängige Bewertung des Selbstbewusstseins.

Sich selbst bewusst zu werden, was gerade als oberstes Bedürfnis tatsächlich bedient werden möchte, eröffnet die Chance für Stabilität des eigenen Stressmanagements zu sorgen. Frei nach dem Motto Safety First möchte ich jene Mütter inspirieren und motivieren, das Bedürfnis nach der heißen Tasse Kaffee genau im Hier und Jetzt zu erfüllen. Sie dürfen es sich wert sein, dieses Bedürfnis zu formulieren und dafür Sorge zu tragen, dass es erfüllt wird.

"Erst die Arbeit, dann das Vergnügen", den Satz kennst du bestimmt auch. Diesen Satz möchte ich gerne umformulieren und dazu einladen, es anders zu machen. Mit dem Vorsatz „erst das Vergnügen, dann die Arbeit“, lässt sich nachhaltig im Rahmen des Stressmanagements belegen, dass wir Menschen in Entspannung und Gelassenheit leistungs- und lernfähiger sind. Alte Glaubenssätze zu hinterfragen, zu überprüfen, um danach für sich selbst entscheiden zu können, ob sie stimmig sind oder nicht, lässt das persönliche Leben individueller und erfüllter gestalten.

In der Elternschaft bedarf das eigene Stressmanagement und die Anbindung an die eigenen Gefühle und Bedürfnisse eine stetige Achtsamkeit, um ein stabiler Begleiter für das eigene Kind zu sein. Orientierung, Sicherheit und Verbindungen können durch die elterliche Klarheit und eine reflektierte Haltung angeboten werden. Das Kind erfährt dadurch nicht nur einen verlässlichen Begleiter, sondern vor allem ein selbst angebundenes und selbst fürsorgliches Vorbild als Mutter oder Vater. Was für ein Mehrwert für dein Baby!

In diesem Sinne, lass dir deine Tasse Kaffee schmecken und schenke dir heute und in Zukunft bewusste Zeit für Dich.

Wir wünschen dir und deinen Lieben ein frohes Fest!



This item is written by Simon Weber
Alice Schulz

Als ganzheitlicher Babycoach setzt Alice Schulz durch ihre Ausbildungen als Still-, Schlaf- und Schreibegleiterin neben den Fortbildungen als Trage-, Stoffwindel und FES-Fachkraft ihren Schwerpunkt im Elternstart von Geburt bis zum Kleinkind.

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